Über uns

Der Verein gegen Radwege (VGR) setzt sich öffentlichkeitswirksam dafür ein, dass Radfahren auf der Fahrbahn in der Gesellschaft wieder als Normalfall betrachtet wird.

Zu einer ehrlichen Verkehrspolitik gehören zunächst zwei Eingeständnisse:

  1. Es ist nicht möglich, das Sicherheitsniveau für Radfahrer gegenüber dem zu erhöhen, das beim Fahren auf der Fahrbahn vorhanden ist.
  2. Wer mehr Sicherheit für Radfahrer möchte, muss die Geschwindigkeit des Kraftverkehrs senken.

Radfahren ist nichtmotorisierter Schnellverkehr. Eine sinnvolle Verkehrspolitik sollte einen Schwerpunkt auf die Beschleunigung des Radverkehrs legen. Verkehrswege, die Radfahrern ein schnelles Vorankommen ermöglichen, bieten gleichzeitig auch mehr Sicherheit, denn die Geschwindigkeit, die man als Radfahrer aus eigener Kraft erreichen kann, stellt für sich genommen kein besonderes Risiko dar – und sie stellt auch kein Umweltproblem und kein Lärmproblem dar. Höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten vergrößern das Gebiet, das sich innerhalb einer bestimmten Zeit erreichen lässt, erheblich und leisten damit einen Beitrag zur Anhebung des Fahrradanteils am Gesamtverkehrsaufkommen.